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Wer hätte denn Lust mit mir (@paula @PaulaToThePeople) einen Verein zu Gründen um das in bekannter zu machen?

Wir sind Deutschland noch um einiges hinterher, dabei könnte das Fediverse in Ö mindestens genau so groß werden.

Einen Verein zu gründen ist ganz leicht:

oesterreich.gv.at/themen/freiz

Wir sind schon 5 Leute in der Arbeitsgruppe und haben folgende Aufgabengebiete gebrainstormt:

1. Fediverse bewerben:

* Mundpropaganda
* auf anderen SM Plattformen
* in (Lokal)Zeitungen
* Gruppen, Magistrate, Behörden, Vereine, etc. einladen
* Flyer, Sticker, Präsentationen, ...
* Stände auf Veranstaltungen

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2. Anderes:

* Instanzen bereitstellen wo es Bedarf gibt.
* mit anderen Gruppen, Vereinen etc. Spenden sammeln und Fediverse Software und Instanzen fördern
* Österreichische Instanz-Betreiber*innen vernetzen

Was fällt euch noch ein?

@cybercow Hey cool. Laut Webseite von Österreich.gv.at sind 2 Menschen schon genug, aber schauen wir, ob sich noch jemensch meldet. 😃

@FediAT Wie ich dachte 2 leute braucht man im vorstand und einen kassaprüfer, der nicht im Vorstand sein darf. Das wären dann drei. :think_bread:

@FediAT Wobei sich die Frage stellt ob wir wirklich einen unabhängigen Verein brauchen / wollen oder ob wir das über den c3w organisieren.

@murks Mehr Möglichkeiten als eine lose Gruppe. Außerdem glaub ich, dass wenn erst mal ein Verein gegründet ist, eher dabei geblieben wird.

@FediAT @paula @PaulaToThePeople muss dies immer gleich ein Verein sein oder reicht da auch eine Arbeitsgruppe oder Interessenvertretung? Verein gibt trotz allem immer noch ein wenig zusätzliche "Arbeit" die es nicht unbedingt benötigt mMn.

@kubikpixel Stimmt, für den Anfang reicht bestimmt auch eine Arbeitsgruppe. Aber langfristig hat ein Verein doch mehr Möglichkeiten.

@FediAT @paula @PaulaToThePeople ich würde sehr gerne mithelfen, wenn ihr in irgendeiner Art Hilfe braucht schreibt mich sehr gerne an🥰

@FediAT @paula @PaulaToThePeople

Ich denke eine Vereingsgründung ist aktuell "too much" overhead. Eine regelmäßige Arbeitsgruppe mit Kernmitgliedern die auch aktiv ist wäre hier für den Anfang sinnvoller denke ich.
Ansonsten find ich die Idee gut :)

Momentan arbeite ich persönlich an einer eigenen Instanz unter 122.social für die Feuerwehren.

@linos @ximex und
@jakob

@tofuhuehnchen
Ja für den Anfang ist wohl ein Verein wirklich nicht nötig.
Wärst du denn dabei in so einer Arbeitsgruppe?

@cybercow und @admin haben schon zugesagt.

Nächste Frage, die wir klären sollten ist wohl, wie wir kommunizieren wollen.
Mobilizon hat wohl nicht so gut funktioniert.
Ich würde ja einfach mal eine Chat-Gruppe vorschlagen, auf Matrix z.b.

@linos @ximex @jakob

@FediAT @cybercow @admin @linos @ximex @jakob

Ja, würde mich da gerne einbringen :)

Als Kommunikationsmedium wäre mir persönlich ein Matrix- oder XMPP-Raum am liebsten.

@admin @FediAT @cybercow @linos @ximex @jakob

Haben wir da eventuell gleich eine Instanz die in AUT gehostet ist? 🤔

@tofuhuehnchen @admin @cybercow @linos @ximex @jakob

Glaub nicht. Ich hab mal einen Raum kreiert. Wenn ihr mir eure Handles gebt, lad ich euch ein. 🙂

@FediAT @admin @cybercow @linos @ximex @jakob

Bei mir wirds noch etwas dauern, ich muss mir erst einen Matrix-Account zulegen.

@FediAT @paula @PaulaToThePeople Ich finde das #Fediverse sehr fördernswert. Einem Verein beizutreten bzw. aktiv mitzuwirken ist eine andere Frage. Dazu müsste auch klarer werden was der Verein für Anliegen hat.

@roblen wir sind einstweilen eine Arbeitsgruppe und überlegen gerade, was diese bzw. später vl der Verein für Ziele und Aufgaben hat.
Wenn du willst kannst du gerne mitüberlegen.
Wir kommunizieren über Matrix.

@FediAT Danke. Matrix kenne ich leider nicht. Würde aber gerne schauen, ob und wie ich mich einbringen kann.

@roblen Matrix ist ein föderierter Chat. Du kannst dir einen Account auf einem beliebigen Server machen (joinmatrix.org/servers/) und dann mit anderen chatten. Wenn du mir deinen Handle schickst lad ich dich in unseren Chatroom ein.

@FediAT
- von BigTech Social Media auf Webseite oder Fediverse verlinken, von Webseite nur auf Fediverse.
- Beiträge im Fediverse früher veröffentlichen als auf Twitter beispielsweise

@FediAT in D hatte sowas bisher gar keine Wirkung, aber vielleicht kann man sich mal aktiv an Parteien, Politikerinnen oder andere Multiplikatorinnen wenden, die das Thema Datensouveränität von Haus aus auf der Agenda haben (wollen), dann aber völlig unreflektiert auf den Peoplefarmerplattformen unterwegs sind. Das deutsche Beispiel von @ulrichkelber wäre so ein Vorzeigeding. In Deutschland ging das bisher leider auch schwehr daneben (Instanz der @netzbegruenung, die vorwiegend reine Twitterspeigelaccounts hostet). KAnn mir aber vorstellen, dass in dem kleiner Österreich vielleicht die Wege kürzer sein könnten…

@wolf @ulrichkelber @FediAT @netzbegruenung Ich würde gerne ein Argumentarium zusammenstellen, warum es wichtig ist, sich mit dem #Fediverse als NGO oder Behörde zu beschäftigen. Denn sonst kommt gleich das „zu wenig Ressource - zu viele Kanäle - geringe Nutzer:innenzahl“ Argument.

@roblen @ulrichkelber @FediAT @netzbegruenung @Aakerbeere ja es geht jedenfalls darum, die Leute zuerst wirklich zu überzeugen. Sie müssen es echt selber verstanden haben und das Fedi als wichtige Alternative sehen. Nur dann ist das nachhaltig. Nur dann wird es echte Bootschafter des Fediverse geben, die auch selber dafür brennen und es ernst nehmen und wirklich pushen.

Ich denke auch, dass man Multiplikator:innen unbedingt gleich am Anfang das Problem von Xposting erklären sollte. Wäre aus meiner Sicht sehr wichtig zu verstehen, dass Twitterbots eher kontraproduktiv sind, weil natürlich Menschen lieber mit “dem Original” kommunizieren, statt gespiegelten Pressestatements über eine Zweitverwertung ohne Interaktion zu folgen. Das lehrt die Erfahrung mit zahlreichen bekannten Accounts hier im Fedi, die aus meiern Sicht alle kläglich scheiterten und auch die Relevanz hier falsch einschätzen, weil sie kaum selber anderen Accounts folgen und so eine entsprechend tote Timeline sehen. So wird die tatsächlch mögliche Interaktion hier von den entsprechenden Account halt falsch eingeschätzt.

Apropos Relevanz: wichtig wäre aus meiner Sicht auch eine ordentliche Aufklärung, was die Themen “Reichweite” betrifft (Reichweite≠Anzahl der Follower). Auch das die Interaktion und ein reger Austausch hier sehr viel aktiver ist wären wichtige Argumente. Naja, wenm sage ich das…

Jedenfalls darf man neu geworbene Fedizens nicht ins kalte Wasser schmeißen. Vieles ist hier eben etwas anders (das merkt man oft sehr viel später) und erklärt sich nicht von selbst, wenn man nur Erfahrung bei den Peoplefarmern hat.

@wolf @ulrichkelber @FediAT @netzbegruenung @Aakerbeere Zustimmung zu allem. Und vielleicht ist es nicht (nur) die klassische Öfdentlichkeitsarbeit sondern andere Dinge für die man es als Institution nutzen kann.
Einen Pleromaserver aufsetzen und man kann 300 Mitgliedern ohne viel Aufwand ein eigenes Blog - mit weiteren Vernetzungsmöglichkeiten - aufsetzen. Nur so als Gedanke/Beispiel.

@roblen @ulrichkelber @FediAT @netzbegruenung @Aakerbeere

Ja. Gerade die Interoperabilität ist auch aus meiner Sicht eigentlich ein überzeugender Pluspunkt ein Engagement im Fediverse:

Via Peertube können Videos (ohne Abhängigkeiten und fremnden Regeln) publiziert werden.
Diese können dann via Friendica, Mastodon whatever beworben und kommentiert werden.
Gleiches gilt auch für die Audiobeiträge und Podcasts (Funkwhale) oder Veranstaltungen (Mobilizin)…
Man hat eine unabhängige Community (ohne den Regeln der großen US-Konzerne unterworfen zu sein)
Man ist Datenschutzrechtlich (und Datenschutzethisch) auf der sicheren Seite.
Man könnte es auch im Sinne der eigenen Corporate Identity ganz schön nutzen (eigenes Sozial-Media) mit eigenem Theeming…
Um es gleich mal vorweg zu sagen: im übrigen denke ich auch, dass Mastodon (wenn auch das bekannteste Projekt) für so eine größere Orga nicht unbedingt die beste Wahl ist (gerade die restriktive Zeichenbeschränkung scheint mir hier oft eher hinderlich, außerdem erreicht man ja z.B. mit Friendica sogar die Leute in Diaspora…

Eigentlich gäbe es sehr viele gute Argumente. Gerade die öffentlich rechtlichen Medien hätte objektiv sehr viele Gründe und auch die Recourcen (eigene Öffentlichkeit, Personal und letztlich Budgets für SoMe) um hier sehr viel zu bewirken.

…hat wer Kontakte zum ORF?

@FediAT
Kleiner Hinweis: Solltet ihr mit nicht Social Media Affinen schreiben, kürzt das nicht SM ab. Selbst ich stolperte kurz gedanklich über die "SM Plattformen". ^^

@FediAT @paula @PaulaToThePeople ich hole hier ungefragter Weise mal @jakob mit in den thread, weil er ja auch ein “alter Fedihase” und Österreicher ist ;-)

@PaulaToThePeople @wolf @paula @FediAT Alt bin ich... 😆😆

Meine Wege zu den Grünen in Wien und Bund sind eigentlich recht kurz. Und das sind die einzigen gewesen, die Datensouveränität und Opensource vor Jahren auf ihrer Agenda hatten...

Aber ich fürchte, seit dem Abgang von Marie Ringler ist auch dieses Thema vollkommen verschwunden...

@jakob @PaulaToThePeople @FediAT @paula aber es geht ja grundsätzlich um sinnvolle Möglichkeiten, das Fedi in Ö mehr zu etwablieren. Vielleicht hast Du noch andere Ideen?

@PaulaToThePeople @wolf @paula @FediAT Ich hab schon verstanden 💪😆

Ich denke, das wird eine Klinkenputzerei. Zuerst einmal, bis wir eine oder mehrer Organisationen, Gemeinden, Verbünde finden, die auf die Idee aufspringen.

Ich denke, ein "Verein zur Förderung freier sozialer Netzwerke" wäre hier sicher hilfreich.

Dazu benötigen wir Menschen mit Zeitreserven. Dann eine ordentliche Vereinsstruktur, damit wir das notwendige seriöse Auftreten nach außen haben.
Wir benötigen eine Auswahl von Services, die wir promoten wollen und Hoster oder fixfertig-Lösungen, die wir innerhslb weniger Stunden nach Zusage hochfahren können.
Wenn heute Gemeinde X oder Landesverband Y aufspringt, sollte ein "systemctl start friendica@gemeinde-mitterbach.at.service" reichen (das ist nur ein Serviervorschlag) um das Service online zu haben. Yunohost könnte hier ein Schlüssel zum Erfolg sein.
Wir brauchen auch vorher Konzepte zu Moderation, zur Administration, Trmplates für Instanzregeln usw.
Ich möchte nicht bei einer Gemeinde vorstellig werden und dann urplötzlich nackert davor stehen, wenn die sagen "passt. Da samma dabei".

Wir können willigen nicht die volle Auswahl überlassen, sondern müssen es in mundgerechten happen servieren können.
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